• Sandra Hinte

Wie du mit schönen B's leichter und glücklicher lebst und liebst


Wie schöne B's Deine Beziehung verbessern und Dich glücklicher machen

»War ja klar, dass DU unseren Hochzeitstag vergisst!«


Und zack! sind sie da: Bertas Gedanke, dem Ehemann nicht wichtig zu sein, ihre Enttäuschung, Traurigkeit, Wut … Anschließend ein heftiger Streit in der Beziehung, gefolgt von zwei Schmoll-Tagen und eiskalter Stimmung.


Gleiche Szene, aber diesmal ist es Cäcilias Mann, der das Jubiläum und den passenden Strauß Rosen vergessen hat.


Cäcilia fragt ihn entwaffnend lächelnd, ob er nicht was Wichtiges vergessen habe und verdonnert ihn als Wiedergutmachung charmant zu einer extralangen Shoppingtour am Wochenende (ob ihr Mann da nun wiederum mitmacht ist ein anderes Thema).


 
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Klar, es gibt sie, die Männer, die den Hochzeitstag nie vergessen würden … aber wenn doch: Warum läuft‘s bei Anton und Berta eigentlich so und bei Cäcilia und ihrem Mann anders?


Du bist deinen Gefühlen nicht ausgeliefert, denn du erschaffst sie.

Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut Albert Ellis hat dazu sein einfaches und äußerst nützliche ABC-Modell entwickelt. Es beruht auf einer Idee, die schon der antike Philosoph Epiktet vor fast 2.000 Jahren so formulierte:


»Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.«

Wie lässt sich das ABC-Modell nun auf Anton und Berta anwenden?


Anton vergisst den Hochzeitstag (oder zumindest versäumt er es, eine entsprechende Aufmerksamkeit zu besorgen). Das ist A, die Situation bzw. der wahrgenommene Auslöser.


Berta meckert, schmollt, wütet und weint. Das ist ihr C, nämlich Bertas Gefühle und ihr Verhalten. Wenn ihre Freundin sie am nächsten Tag fragt, warum sie so wütend war, wird sie ihr so etwas antworten wie »Anton hat unseren Hochzeitstag vergessen – das sagt doch wohl alles, oder?«


Für Berta ist der Fall also klar: Auslöser A hat zu C geführt.


ABC-Modell nach Ellis