• Sandra Hinte

Wie Du mit schönen B's leichter und glücklicher lebst und liebst

Aktualisiert: Juni 2


»War ja klar, dass DU unseren Hochzeitstag vergisst!«


Und zack! sind sie da: Bertas Gedanke, dem Ehemann nicht wichtig zu sein, ihre Enttäuschung, Traurigkeit, Wut … Anschließend ein heftiger Streit in der Beziehung, gefolgt von zwei Schmoll-Tagen und eiskalter Stimmung.


Gleiche Szene, aber diesmal ist es Cäcilias Mann, der das Jubiläum und den passenden Strauß Rosen vergessen hat. Sie fragt ihn entwaffnend lächelnd, ob er nicht was Wichtiges vergessen habe und verdonnert ihn als Wiedergutmachung charmant zu einer extralangen Shoppingtour am Wochenende (ob ihr Mann da nun wiederum mitmacht ist ein anderes Thema).


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Klar, es gibt sie, die Männer, die den Hochzeitstag nie vergessen würden … aber wenn doch: Warum läuft‘s bei Anton und Berta eigentlich so und bei Cäcilia und ihrem Mann anders?


Du bist Deinen Gefühlen nicht ausgeliefert, denn Du erschaffst sie


Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut Albert Ellis hat dazu sein einfaches und äußerst nützliche ABC-Modell entwickelt. Es beruht auf einer Idee, die schon der antike Philosoph Epiktet vor fast 2.000 Jahren so formulierte:


»Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.«

Wie lässt sich das ABC-Modell nun auf Anton und Berta anwenden?


Anton vergisst den Hochzeitstag (oder zumindest versäumt er es, eine entsprechende Aufmerksamkeit zu besorgen). Das ist A, die Situation bzw. der wahrgenommene Auslöser.


Berta meckert, schmollt, wütet und weint. Das ist ihr C, nämlich Bertas Gefühle und ihr Verhalten.

Wenn ihre Freundin sie am nächsten Tag fragt, warum sie so wütend war, wird sie ihr so etwas antworten wie »Anton hat unseren Hochzeitstag vergessen – das sagt doch wohl alles, oder?«

Für Berta ist der Fall also klar: Auslöser A hat zu C geführt.


Aber Berta hat etwas Entscheidendes übersehen (obwohl es die ganze Zeit da ist): nämlich das B dazwischen, das aus ihrer ganz persönlichen Interpretation und Bewertung der Situation entstanden ist – in diesem Fall, dass Anton der Hochzeitstag gleichgültig ist und sie ihm gleich mit.


Hier liegt der Unterschied zu Cäcilia, die ein anderes B wählt. Sie geht nämlich davon aus, dass der Grund, warum ihr Mann den Hochzeitstag vergessen hat, nichts mit seiner Wertschätzung ihr gegenüber zu tun hat: vielleicht macht er sich generell nicht viel aus Jubeltagen oder hatte einen besonders stressigen Tag im Büro.​




Du entscheidest Dich für ein B und damit für Dein Gefühl


Nicht die Situation bzw. was jemand anderes getan oder gesagt hat, führen also zu C, sondern B – wie Du über A denkst und welche Schlüsse Du daraus ziehst.


Die gute Nachricht ist, dass Du die Entscheidung für jedes B selbst triffst. Du hast also immer die Wahl.


Was für eine Chance!

Bist Du bereit für ein 3-tägiges Selbstexperiment?


Wage doch mal ein kleines und einfaches Selbstexperiment:


Gehe ab heute 3 Tage lang ganz bewusst mit schönen B‘s durch Dein Leben und Deine Beziehung.


Beobachte, wie Du über dieses oder jenes denkst, und überall dort, wo Du eine negative Bewertung vornimmst, versuchst Du es mit einer positiven Alternative:

  • Du stehst im Stau? Das ist die Gelegenheit, endlich dem interessanten Hörbuch zu lauschen.

  • Du schüttest Dir Kaffee übers Hemd? Wenn das kein Wink ist, sich das neue T-Shirt im Laden um die Ecke zu gönnen.

  • Dein Kollege blökt Dich an? Du nimmst es nicht persönlich und fragst stattdessen freundlich nach, wie es ihm geht.

  • Deine Frau geht lieber mit der Freundin ins Theater statt mit Dir ins Kino? Du freust Dich mit ihr … und hast endlich Zeit für das Glas Wein mit dem Nachbarn.


Vielleicht strengt es Dich anfangs ein bisschen an, bewusst schöne B’s zu machen.


Warum?


Weil Du Deine gewohnten Datenautobahnen im Gehirn verlassen musst.


Aber es lohnt sich, das wirst Du schnell merken!

Herzliche Grüße aus dem Blauen Sessel


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