• Sandra Hinte

Wann sollte man sich trennen? An dieser EINEN Sache erkennst Du, dass es Zeit zu gehen ist

Aktualisiert: Nov 7



Das war's.

Die zwei Sätze meines Mannes, ausgesprochen in unserer kleinen Küche, waren für mich der Todesstoß für unsere Beziehung. Innerlich habe ich mich in diesem Moment endgültig von ihm getrennt.

»Ich hör ab jetzt auf, mich zu bemühen. Nimm mich, wie ich bin, oder lass es.« Für mich hieß das: komm klar mit dem, was mich über Jahre immer wieder verletzt hatte und sich somit also nie ändern sollte. Friss oder stirb.

Einige Wochen später waren wir nach fast 30 gemeinsamen Jahren kein Paar mehr. Eine düstere Zeit für unsere fünfköpfige Familie. 

Natürlich waren wir schon davor mehrfach gestolpert und gefallen. Doch sind immer wieder aufeinander zugegangen, haben uns zusammengerauft, Neues versucht, waren bei Coaches und Therapeuten und vieles mehr.

Kennst Du diese aufkeimende Hoffnung nach einer schwierigen Phase mit Deiner Partnerin oder Deinem Partnerin?

Du leckst Deine Wunden, kommst auf die Beine, richtest Deine Krone. Du gibst Dein Bestes, redest, hoffst, dass dieses oder jenes nicht nochmal passiert oder dass dieses oder jenes endlich passiert

Doch schon bald landet Ihr wieder auf dem harten Boden der Realität – Autsch! – und in Euren alten destruktiven Mustern.


Irgendwann werden sie lauter, die Zweifel an der Beziehung. Doch im selben Moment ploppen Schuldgefühle hoch ... Ach nein, so schlimm ist es ja nicht. Vielleicht bist Du wirklich nur zu empfindlich?

Du wartest wieder ein wenig ab, versuchst klar zu kommen ... Wahrscheinlich liegt's tatsächlich an Dir: zu hohe Erwartungen, zu wenig Selbstliebe. (By the way: Selbstliebe ist für mich das Unwort der letzten Jahre 🙄).

Du denkst: »Wenn sie oder er doch nur verstehen würde ...« Legst 'nen Ratgeber aufs Kopfkissen. Vielleicht könntet Ihr ja auch mal diese neue Therapeutin im Nachbarort ausprobieren!?

Mit jeder verlorenen Runde wirst Du müder und kraftloser, wie ein angezählter Boxer, der im Ring auf dem Boden kauert. Aber da sind schließlich die vielen gemeinsamen Jahre, die Kinder, das Vertraute, zwischendurch auch wieder schöne und leichte Wochen ... Und doch: mit jedem Rückschlag schwindet etwas Nähe, und Wut und Enttäuschung gehen schleichend über in Resignation


Wann sollte man die Hoffnung begraben und sich trennen?


Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist so.


Die Aussicht auf eine erfüllte und authentische Beziehung kannst Du jedoch in dem Moment begraben, in dem es Deine Partnerin / Dein Partner ablehnt, sich zu bewegen, sich weiterzuentwickeln und gemeinsam mit Dir zu wachsen.


Warum Stagnation den Tod einer Beziehung ankündigt, und an welchen 7 Signalen Du erkennst, dass dieser Punkt erreicht ist, das liest Du jetzt.  

Eine Beziehung ist nichts Statisches   

Wären Verbindungen zwischen zwei Menschen starre, unveränderliche Angelegenheiten, hätte niemand Beziehungsprobleme oder steckte gar in einer -krise. Stattdessen würden wir uns irgendwann verlieben und fortan für immer und ewig mit der rosaroten Brille auf der Nase und glücklich vereint mit dem Partner durchs gemeinsame Leben schlendern.


Surprise, surprise: so läuft's nicht. Zumindest in 99 Periode neun % der Fälle nicht. Das hat einen banalen Grund: Menschen verändern sich. Ihre Werte verändern sich. Gefühle verändern sich. Bedürfnisse verändern sich. 


Christine beispielsweise hatte immer ein großes Sicherheitsbedürfnis – auch in finanzieller Hinsicht. Mit 19 kam sie mit Gregor zusammen, dem 28-jährigen aufstrebenden Jung-Anwalt in einer erfolgreichen Kanzlei. Vier Jahre später zogen sie zusammen; Christine lag in den Endzügen ihres Germanistik-Studiums, Gregor erklomm unaufhaltsam die Karriereleiter. Christine nutzte ihn nicht aus, hatte aber auch kein Problem damit, dass Miete, Restaurantbesuche und Urlaubsreisen immer auf Gregor gingen. Gregor gefiel das – es erfüllte ihn mit Stolz, für seine Verlobte zu sorgen. Hier und da gab er auch gerne vor seinen Freunden an: mit der Rolex, die er ihr zum Geburtstag geschenkt hatte, oder mit den Fotos ihrer Karibik-Kreuzfahrt. 


Zehn Jahre später ist Christine eine bekannte und gut verdienende Krimi-Autorin, und Gregors Kanzlei, die er vor zwei Jahren eröffnet hat, läuft schlechter als erwartet.


Eigentlich besteht kein Grund zur Sorge, denn Christine hat genug Geld zur Seite gelegt, um Gregors Startschwierigkeiten auszugleichen. Dennoch gibt es immer öfter Streit in der Beziehung: Gregors Selbstbewusstsein leidet unter seinem vermeintlichen Misserfolg. Und darunter, dass Christine mehr verdient als er. Christine dagegen hat sich aus ihrer Abhängigkeit von Gregor gelöst, und ihr Bedürfnis nach Sicherheit spielt kaum noch eine Rolle. Sie tritt selbstbewusster auf, Gregors Prahlereien vor Freunden und Verwandten sind ihr zusehends peinlich. In ihr kommen erste Zweifel an der Beziehung auf, und immer öfter fragt sie sich: Trennung ja oder nein?


Was ist passiert, und was bedeutet das für die Beziehung zwischen Gregor und Christine? Nun ja: die beiden 'funktionieren' nicht mehr miteinander. Sie sind nicht mehr wie Schlüssel und Schloss oder Topf und Deckel. 


Warum kommen zwei Menschen zusammen, und wann sollte man sich trennen?


Das Beispiel von Christine und Gregor macht deutlich, dass es viel mit unserer Prägung, unseren bewussten oder unbewussten Bedürfnissen und Werten zu tun hat, welche Partnerin oder welchen Partner wir wählen.


Doch diese können sich ändern und damit das gesamte System ins Wanken bringen. 


Ein System – und somit auch jede Beziehung – besteht aus seinen Einzelteilen. Es ist wie bei einem Mobile, an dem mehrere Elemente hängen: Bringt sich ein Teil in Schwingung (so wie Christine, die sich aus ihrer Abhängigkeit gelöst hat), wirkt sich das auf das gesamte Gebilde aus.


In diesem Moment kommt es also darauf an, wie die anderen Teile – also die Partnerin bzw. der Partner – darauf reagieren. Ist sie oder er dauerhaft nicht dazu bereit, sich ebenfalls zu bewegen, wird es problematisch. Um beim Mobile zu bleiben: Die Schnüre verheddern und verknoten sich.


Beziehung ist also Entwicklung – mal mehr, mal weniger, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Aber immer Entwicklung. In stimmigen Beziehungen auf Augenhöhe drückt sich diese Entwicklung in Form gemeinsamen Wachstums aus.

Gemeinsam wachsen: wozu?


Womöglich überlegst Du jetzt, dass man das mit der Bewegung doch auch lassen könnte: »Ich bleib einfach an dieser Stelle unseres Mobiles hängen – dann kann sich auch nix verheddern!?« 


Hmmm, ganz ehrlich? Wenn Du diesen Text liest, scheinst Du schon den ersten Schritt gegangen zu sein – Du hast Dich auf den Weg gemacht. Du suchst nach Antworten auf Deine Fragen und Lösungen für die Themen, Konflikte und Probleme in Deiner Partnerschaft. Damit hast Du Dich (ob bewusst oder unbewusst) für Entwicklung entschieden. Und es ist leider ... Ach Quatsch! Zum Glück! ... so, dass die Zahnpasta nicht zurück in die Tube geht

Vielleicht gehörst Du aber auch zu jenen Menschen, die auf der Jagd nach der Zauberformel oder Wunderpille sind, die dem Partner endlich die Augen öffnet oder ihn gar heilt. Willst Du die knallharte Wahrheit? Vergiss es! Du kannst niemanden heilen, der nicht geheilt werden möchte. Es ist nicht nur unmöglich, sondern auch übergriffig.

Oder Du denkst: »Wahrscheinlich muss ich einfach nur Geduld haben. Sie / er wird sich schon noch bewegen.« Das ist eine gute Idee, denn Entwicklung und Veränderung brauchen Zeit, und wenn Du überzogene Erwartungen an Deine Partnerin / Deinen Partner stellst, wirst Du garantiert enttäuscht werden. Allerdings solltest Du dabei Deine eigenen Bedürfnisse ebenso wenig aus den Augen verlieren wie deutliche Anzeichen dafür, dass bei Deiner Partnerin / Deinem Partner schlichtweg kein Interesse an gemeinsamer Entwicklung besteht – jedenfalls kein ernsthaftes.

Was sind die Merkmale von Stagnation, und wann sollte man sich trennen?


Doch woran erkennst Du dieses Desinteresse? Wie stellst Du fest, dass die / der andere keinen Bock auf Entwicklung und Wachstum hat oder aus welchen Gründen auch immer nicht in die Umsetzung kommt? Dafür gebe ich Dir im Folgenden 7 Signale an die Hand:

1. Fehlende Übernahme von Verantwortung 


Beispiele: »Wenn Du nicht immer so einen Mist erzählen würdest, müsste ich auch nicht ausrasten!« oder »Du bist einfach nur zu empfindlich / anspruchsvoll / negativ ...« Wo in der Opferhaltung verharrt wird und es Schuldumkehrungen und Projektionen hagelt, kann kein Wachstum stattfinden. Die Verantwortung für sich, das eigene Handeln sowie seinen Anteil an der Beziehung zu übernehmen, ist Basis für jeden Entwicklungsschritt. Ablehnung von Verantwortung, Schuldumkehr, Projektionen findest Du übrigens immer auch bei Menschen mit hohen narzisstischen Anteilen oder einer entsprechenden Persönlichkeitsstörung. Hier gilt: nix wie weg! Denn je länger Du in einer toxischen Beziehung verbleibst, desto weniger wird von Deinem Selbstwertgefühl und Deiner Lebensfreude übrig bleiben.

2. Tunnelblick in die Vergangenheit 

Beispiele: Aussagen wie »Jetzt reg Dich mal nicht so auf – früher hat Dich das ja schließlich auch nicht gestört« oder das ständige Wiederkäuen und Aufwärmen alter Konflikte ohne konstruktive Vorschläge, wie ähnliche Situationen und Themen in Zukunft gelöst werden können.  Entwicklung ist ein Prozess, der nach vorne gewandt ist. Wer ausschließlich zurückschaut, hängt an einer unsichtbaren Kette, die ihn daran hindert, voran zu gehen.

3. Die Einforderung bedingungsloser Liebe

Beispiel: Eine fliegende Kaffeetasse verfehlt nur haarscharf Deinen Kopf und Dir werden die übelsten Beleidigungen an den Kopf geknallt, ob Du eigentlich zu dumm seist, um Kinokarten zu kaufen. Was passiert ist? Pillepalle: Du hast bei der Reservierung die falsche Sitzreihe ausgewählt. Antwort, als Du Dich fassungslos und verletzt ob der überzogenen Reaktion und der Kaffeetasse zeigst: »So bin ich eben, und so will ich auch angenommen werden!«

Die Erwartung, bedingungslos geliebt zu werden, auch wenn man sich als Erwachsener wie ein bockiger Zweijähriger, ein fieses Miststück, ein misstrauisch-stalkender Teenie oder ein ignoranter Berserker aufführt, ist die eines Kindes. Sie blendet die Tatsache aus, dass es in einer erwachsenen Beziehung nicht allein um das Gefühl Liebe geht, sondern auch um Verhalten; ein respektvolles Miteinander und darum, den Alltag und das Leben miteinander zu wuppen (es sei denn, Du gibst Dich mit einer Brieffreundschaft zufrieden). 

4. Mangelnde Kompromissbereitschaft

Beispiel: Du liebst das Meer, Dein Partner bevorzugt die Berge. Seit 26 Jahren fahrt Ihr zum Wandern in die Dolomiten ... »Ende der Diskussion!« Wenn Du ständig Kompromisse eingehst (noch dazu faule), um die Beziehung aufrecht zu erhalten und damit die Stimmung nicht kippt, während die oder der andere ohne rechts und links zu schauen sein Ding durchzieht, hat das nichts mit gemeinsamer Entwicklung zu tun, sondern mit einseitiger Unterdrückung von Bedürfnissen, Werten und Authentizität – Du verbiegst Dich.


Wie der amerikanische Lyriker James Russell Lowell bereits im 19. Jahrhundert treffend feststellte: »Ein Kompromiss ist ein guter Schirm, aber kein gutes Dach.«


5. Leere Worthülsen

Beispiel: Deine Partnerin entschuldigt sich zwar jedes Mal für ihr ständiges Zuspätkommen oder wenn sie gemeinsame Termine verbaselt, doch ändern tut sich ... nix. Ebenso wenig hast Du davon, wenn Dein Partner ständig beteuert, wie sehr er Dich liebt, Dich aber kurz darauf wieder wie Müll behandelt (sorry, aber das kann nicht deutlich genug gesagt werden). Viel Blabla, null Aktion: Wer permanent Wasser predigt, aber Wein säuft, täuscht Aktion und Verantwortung lediglich vor. Es ist, als würde man im Auto sitzen und Gas geben ohne die Kupplung kommen zu lassen.  Eine üble manipulative Form leerer Worthülsen findet beim so genannten Future Faking statt (oft angewandt von narzisstisch geprägten Personen in toxischen Beziehungen): Dabei wirst Du durch Versprechen, die nie eingehalten werden, über lange Zeit hingehalten, immer wieder vertröstet und damit warm gehalten (z.B. »Nach Weihnachten trenne ich mich von meiner Frau«, »Nächsten Sommer ziehen wir endlich zusammen« oder »Na klar stelle ich Dich demnächst meiner Familie vor«).

6. Keine oder destruktive Kommunikation

Beispiel: Dein Partner beschäftigt sich demonstrativ mit seinem Smartphone oder lacht Dich aus, wenn Du ihm etwas Wichtiges mitteilen oder mit ihm besprechen möchtest (»Bleib mir weg mit Deinem Psychogequatsche!«) Das wichtigste Mittel, um sich über Herausforderungen, Wünsche und Träume, Werte und Bedürfnisse – kurz: über den gemeinsamen Weg als Paar – klar zu werden, besteht nun mal im Miteinander-Reden. Wenn Deine Versuche, sich auszutauschen oder die Kommunikation zu verbessern, boykottiert oder belächelt werden, bremst das jede Entwicklung von vornherein aus. 

7. Ablehnung von Unterstützung / Hilfe

Beispiel: Du bittest Deine Partnerin, einen Paar-Therapeuten aufzusuchen. Ihre Reaktion: »Der Einzige, der hier einen Seelenklempner braucht, bist ja wohl Du!« Wenn jeder Vorschlag Deinerseits, Hilfe in Anspruch zu nehmen, um Eure Probleme zu klären oder eine Dauerbaustelle zwischen Euch zu bereinigen, auf taube Ohren stößt, bleibt Dir nichts andere übrig, als es hinzunehmen oder zu gehen. 


Sollte man sich trennen, wenn die 7 Punkte zutreffen?


Hast Du gerade Schnappatmung bekommen, weil Du Deine Partnerin / Deinen Partner in dem ein oder anderen Merkmal wiedererkannt hast? Keine Sorge: das muss nicht gleich den Super-GAU bedeuten.


Wachsam solltest Du allerdings sein, wenn das Verhalten Deiner Partnerin / Deines Partners dauerhaft und von mehreren dieser Signale geprägt ist bzw. sie sich wie ein roter Faden durch Eure Beziehung ziehen. 


Oder kurz gefasst: Wenn Dein Pferd tot ist, steig ab.

Was, wenn Euer Beziehungspferd tot ist?


Dann gilt es, dies anzuerkennen. Und zu akzeptieren, dass Ihr an bestimmten Kreuzungen Eurer Beziehung unterschiedlich abgebogen und seitdem nicht mehr auf dem selben Weg unterwegs seid.

Es kann hart sein, dem Löwen ins Maul zu schauen, ich weiß. Schließlich sehnst Du Dich nach Verbundenheit, Geborgenheit und Wertschätzung. Viele Menschen sind bereit, dafür einen hohen Preis zu zahlen (wenn Du mich fragst: einen zu hohen). Sie mühen sich über Jahre bis zum emotionalen Burnout ab, verbiegen sich bis zum Gehtnichtmehr, verraten ihre Werte und Bedürfnisse ... Selbst dann noch, wenn sie verletzt, belogen, manipuliert, ausgenutzt oder fallen gelassen werden. 


Was hast Du falsch gemacht, und was kannst Du tun?

Der Mind-Shift ist (bitte merken – am besten für immer): wenn Deine Partnerin / Dein Partner nicht bereit und offen ist für Entwicklung, Wachstum und Verantwortung für und in Eurer Beziehung, dann heißt das nicht, dass Du etwas falsch gemacht hast oder nicht liebenswert bist. Es passiert nun mal, dass sich zwei Menschen auseinander entwickeln. Das ist niemandes Schuld, auch wenn es wahrscheinlich bedeutet, dass dies nicht (mehr) der Ort ist, an dem Du glücklich sein kannst.  


Falls Dir der Gedanke bekannt vorkommt, Du müsstest Dich nur genug anstrengen, um gesehen, respektiert und geliebt zu werden: er ist eine Lüge. Die Wahrheit ist: Du bist genau richtig. So, wie Du hier und jetzt bist. 


Und Deine Partnerin bzw. Dein Partner? Na, die oder der auch. Und sie oder er darf ebenso bleiben wie sie oder er ist. Das ist o.k. Genau so o.k. wie Deine Vorstellung davon, wie Du Beziehung leben möchtest, und dass Du dafür losgehst – auch wenn es bedeutet, sich aus einer destruktiven Verbindung zu lösen.


In dem Moment, in dem Du Dir die Erlaubnis gibst, dass jeder Mensch so sein darf, wie er ist, kannst Du damit aufhören, Dich bis zur seelischen Erschöpfung abzustrampeln, gegen Windmühlen und um Zuneigung zu kämpfen.


Sei Dir stattdessen selbst ein guter Freund und anderen gegenüber eine Person, wie Du sie Dir selbst an Deiner Seite wünschst, halte Dich von negativen Menschen fern, und mach Dir bewusst, was Du wirklich willst


Mehr braucht es nicht, um früher oder später jemanden zu finden, mit dem zusammen Du Euren gemeinsamen Liebesbaum gießt, düngst und pflegst, so dass er gedeihen und wachsen kann. 🌳


Was macht eine gesunde Beziehung aus, und wann sollte man sich trennen?

Um bei unserem Bild eines Mobiles zu bleiben: eine gesunde Beziehung ist ein Tanz, eine gemeinsame Bewegung. Bleibt ein Element stehen, verfangen sie sich ineinander und zwingen das gesamte System zum Stillstand.


In dieser Situation hast Du zwei Möglichkeiten: Entweder Du fügst Dich in den entstandenen Knotenklumpen, oder Du löst Dich aus dem Gebilde, indem Du eine Schnur durchtrennst.


Ja richtig, das kann Angst machen und weh tun. Aber hey: ein Mobile ist nicht dazu gedacht, als träger Klumpen von der Decke zu baumeln, sondern luftig und leicht durch die Luft zu schwingen.

Herzliche Grüße aus dem Blauen Sessel




P.S.: Du bist Dir unsicher, ob und an welchen Stellen Dein Beziehungs-Mobile verknotet ist, oder schaffst Du es nicht, die Schnüre zu durchtrennen? Finde in einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch heraus, wie ich Dich unterstützen kann. 👉 Jetzt Erstgespräch vereinbaren (gratis)

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